Reiselust: Ubud

Bali – das klang für mich immer nach einer wunderschönen grünen Natur, türkisem Wasser, ganz viel Urtümlichkeit und kleinen süßen Cafés mit Holzmöbeln und besonderem Essen. 

Als wir letztes Jahr im Dezember durch das Land reisten, haben wir so einige schöne Orte entdeckt – ich kann die Schönheit mancher kaum in Worte fassen! Aber einer ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben – UBUD. Für mich das Paradies auf Erden.

Nachdem wir vorher ein paar entspannte Weihnachtstage in Nusa Dua verbracht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Ubud. Eigentlich sollte uns dort ein Uber-Taxi hinbringen. Dabei hatten wir allerdings nicht bedacht, dass diese nur in einer bestimmten Zone fahren durften und somit in Denpasar Schluss war. Und dann hingen wir da bei 42 Grad, Mittagssonne und samt unserer Rucksäcke irgendwo im nirgendwo und mit stark drückender Blase. Ein kleiner Shop am Straßenrand sollte unsere Hilfe sein. Die „Toiletten“ durften wir benutzen, bezüglich unseres Reiseziels Ubud konnten sie uns allerdings nicht weiterhelfen. Doch selbst ist die Frau – und so sprachen wir einen gegenüber stehenden Busfahrer in seinem Bus an – und siehe da: er brachte uns zu zweit in seinem Minibus nach Ubud – für ziemlich wenig Geld. 

Angekommen in Ubud waren wir direkt fasziniert von der urtümlichen Architektur, der wunderschönen Natur und den vielen kleinen Gassen mit süßen Cafés und Straßenrestaurants. 30 Minuten Fußmarsch, bergauf wohlgemerkt, sollten es noch sein, dann erreichten wir unsere Unterkunft. Über Airbnb waren wir auf ein Zimmer direkt im Reisfeld aufmerksam geworden und wurden von einer balinesischen Familie und einem wunderschönen Sonnenuntergang herzlichst begrüßt. Wir lebten für die nächsten fünf Tage direkt inmitten einer einheimischen Großfamilie, wurden morgens mit leckerstem Omelette, einer großen Schale frischem Obst und Bali-Coffee (ja, an die Konsistenz musste man sich erst gewöhnen, da Bali-Coffee sozusagen die ungefilterte Form unseres Kaffees, also samt Kaffeesatz, ist) geweckt und schauten von der Terrasse direkt aufs Reisfeld. Glück pur!


Auch die Umgebung Ubuds hat so einiges zu bieten: am ersten Tag besuchten wir den Monkey Forest und konnten uns einen Eindruck von den durchaus frechen Affen machen, die einer schwedischen Touristin ihre Medikamente aus dem Rucksack klauten. Wir liefen durch Ubuds Straßen, fühlten uns ein bisschen wie Julia Roberts in Eat. Pray. Love. und waren begeistert von all den frischen Obstständen, den bunten Blumen und der riesigen Auswahl an Smoothies, veganen Speisen und Acai-Bowls. 

Am zweiten Tag rief ein Besuch des bekannten Tegenungan Waterfalls. Mit der Sonne im Nacken und dem Wind in den Haaren ging es auf dem Roller ein Stück raus aus Ubud. Wir badeten in dem angenehm kühlen Wasser und relaxten in diesem kleinen Wunderwerk der Natur. Danach gab es ein bisschen abseits der starken Sonne einen Mangolassi und ein Stück Cashew Chocolate aus der Raw Chocolate Factory Ubud, sooo lecker! 

Die nächsten Tage verbrachten wir mit einem Spaziergang in der Mittagssonne durch den Campuhan Ridge Walk, in vielen süßen Cafés, in denen wir die bunte Vielfalt an Fruchtshakes testeten; wir stöberten in den kleinen Läden, die handgemachten Schmuck und kreativste Möbelstücke verkauften, genossen viel gutes Essen und vor allem die Freiheit und Gelassenheit, die diesen Ort so magisch machen. Sollte ich eines Tages nach Bali zurückkehren, wird mein erster Weg definitiv nach Ubud führen. 

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