Warum es egal ist, was andere über dich denken

Kennst du das? Du hattest einen total tollen Abend, hast alte Freunde wiedergesehen und coole neue Leute kennengelernt. Eigentlich hast du es total genossen. Dann sitzt du im Bus auf dem Heimweg und auf einmal kommt dir dieser Gedanke. „Was habe ich da eigentlich erzählt?“ „Hab ich mich zu sehr in den Mittelpunkt gedrängt?“ „Stand ich zu still daneben?“ 

Der Kopf rattert und der Abend hat einen komischen Beigeschmack. „Die denken auch, ich nehme mich besonders wichtig.“ Aus dem eigentlich unbeschwerten Abend wird ein Gedankenkarussell.


Was bringt dir das?


Nichts. Wirklich gar nichts. Du kreierst dir in deinem Kopf Szenarien zurecht, die keinerlei Zweck haben, außer das Leben zu erschweren. Kennen tun das wohl 90% der Menschen, aber nützlich ist es nicht. 

Anstatt sich zu freuen, dass man so einen tollen Abend verbracht hat, überhäufen einen negative Gedanken. 

Was kannst du dagegen tun?


Okay, das war die schlechte Seite. Jetzt kommt die gute 🙂

Ich glaube, es gibt niemanden, dem nicht ab und an solche Gedanken durch den Kopf kreisen. Das ist ja irgendwie auch normal. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Warum sucht man nicht einfach die guten Momente des Abends? Hast du dich vielleicht endlich mal mit jemandem unterhalten, mit dem du schon ewig ins Gespräch kommen wolltest? Oder hat dich eine Person vielleicht total inspiriert? Wenn man seine Gedanken in eine positive Richtung lenkt, fallen einem viel mehr positive Ereignisse auf!


Ich möchte aber nochmal zurückgehen zum Thema Fremdwahrnehmung. Ich glaube die Meisten von uns kennen dieses Gefühl, sich selbst über die Meinung von Anderen zu definieren. Das ist aber auf keinen Fall förderlich. Vergiss niemals, dass das, was andere in dir sehen, ein Spiegelbild ihrer selbst ist. Das, was sie an dir kritisieren, fehlt ihnen vielleicht in ihnen selbst. Oder sie hatten einfach einen schlechten Tag und sehen gerade sowieso nur das Schlechte in allem. Das, was sie in dir sehen, ist nicht die Wirklichkeit, sondern ihre (situative) Interpretation der Realität.

Die Hauptsache ist aber, dass du das tust, wonach DEIN Herz strebt. Sei so, wie DU glücklich mit dir bist. Steh für das ein, was DIR wichtig ist. Du bist der Mensch, der für dein Glück verantwortlich ist. Und wenn deine Taten deine Werte widerspiegeln, dann kannst du so im Reinen mit dir sein, dass es überhaupt keine Rolle mehr spielt, was andere denken!


„Be kinder to yourself. And then let your kindness flood the world.“ (Pema Chödron)

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