Nimm dein Leben in die Hand

„Das Schicksal meint es nicht gut mit mir“ ist eine gute Ausrede, um sein Leben nicht selbst in die Hand zu nehmen. „Ich glaub, ich habe nichts Besseres verdient“ und „Warum fliegt XY eigentlich alles zu, während ich mir den A**** aufreiße und nichts klappt“ sind ähnlich unproduktive Aussagen. Wieso?

Ich glaube, dass man im Leben alles erreichen kann. Man muss eben nur dafür kämpfen wollen. Egal, welchen erfolgreichen Menschen du fragen wirst, jeder wird dir sagen, dass er sich durch eine schwierige Zeit beißen musste, bevor er sein Ziel erreicht hat. 

Eine Eigenschaft haben alle diese Menschen gemeinsam: sie handeln proaktiv. 


Ich habe 21 Jahre meines Lebens gebraucht, um zu verstehen, dass nicht das Schicksal dafür verantwortlich ist, wie gut unser Leben ist, sondern dass es ganz allein in unserer Hand liegt. Und ich glaube, dass es für ein erfülltes Leben unabdingbar ist, dies zu verstehen.

Ich möchte dir gern eine Geschichte erzählen:


Tim ist 26 Jahre alt. Er hat nach dem Abi ein Jahr Work & Travel in Australien gemacht, was er sich durch die finanzielle Unterstützung seiner Eltern leisten konnte. Dann fing er an BWL zu studieren in Hamburg, seiner Lieblingsstadt. Man kann sagen, dass Tim bisher eigentlich alles zugeflogen ist, was er sich gewünscht hat. Tim hat seinen Bachelor und Master gut abgeschlossen, musste neben seinem Studium nicht arbeiten, da er keine finanziellen Engpässe hatte und sah auch keinen anderen Sinn darin, sich eine Werkstudententätigkeit zu suchen. Tim ist nun fertig mit seinem Studium und möchte gern sein eigenes Business aufbauen. Er hat eine Idee entwickelt und sich bei verschiedenen Company Buildern vorgestellt. Tim findet aber keine Investoren. Er ist deprimiert. Schläft jeden Tag solange, dass er erst 30 Minuten vor einem Termin aufsteht, wenn er denn einen hat. Er zieht sich täglich stundenlang Serien im Internet rein. Bei seinem allabendlichen Bier mit Freunden erzählt er, wie kacke er die Welt gerade findet. Und dass sich nichts ändert..


Tim hat sich in seiner Kindheit und Jugend selten Sorgen machen müssen. Die Schule hat er easy gemeistert, in seinem Fußballverein war er stets einer der Besten und an Mädels mangelte es ihm nie. Ich glaube, viele haben Tim oft beneidet.

Allerdings hat Tim auch nie gelernt, für etwas kämpfen zu müssen. Jetzt ist das erste Mal in seinem Leben ein Punkt gekommen, an dem er die Zähne zusammenbeißen muss. 

Das Schlechteste, was Tim in dieser Situation tun kann, ist, sich selbst zu bemitleiden. Er übernimmt keine Verantwortung für sein Tun. 

Er steht morgens ohne Ziel auf. Als erstes antwortet er bei WhatsApp auf Nachrichten. Er holt sich an der nächsten Ecke ein Brötchen beim Bäcker, weil sein Kühlschrank leer ist. Wenn Rechnungen im Briefkasten sind, leitet er sie genervt an seine Eltern weiter. Und so verlebt er Tag für Tag und ärgert sich, dass sich nichts ändert.

Eines Tages stößt Tim durch Zufall auf den Blog eines Lifecoaches. Er liest einen Artikel über proaktives Leben und ihm werden einige Dinge bewusst, die er so bis dato nie wahrgenommen hat.

Tim versteht, dass er durch sein stundenlanges Am-Handy-hängen dauerhaft in einer reaktiven Position ist: er reagiert auf Nachrichten anderer Menschen. Er wartet auf die Likes seiner Freunde. Er macht sich abhängig von diesen Menschen.
Tim nimmt sich vor, die nächsten Tage das Handy für die ersten zwei Stunden des Tages erstmal zur Seite zu legen. Er gönnt sich diese Zeit für eine Morgenroutine, die ihn pusht. Er verbringt die erste Stunde nun beim Sport. Danach macht er sich ein Frühstück, dass ihm Energie für den Tag gibt: er brät sich Rührei und trinkt einen Smoothie. Nach diesen beiden Stunden fühlt er sich  gestärkt und hat Bock auf den Tag.

Dann setzt er sich an den Schreibtisch, recherchiert im Internet, fokussiert sich auf seine Businessidee. Am Abend trifft er sich mit Menschen, die ihn weiterbringen, die ähnlich ticken wie er, die ihn inspirieren. Er fällt um 23 Uhr glücklich ins Bett, weil er weiß, dass er sein eigenes Leben vorangetrieben hat. Er wacht am nächsten Tag auf und hat „plötzlich“ eine Zusage von einem Investor.


Tim hat sein Leben nun in die eigene Hand genommen. Er hat sich überlegt, was er tun muss, um sein Start-up gründen zu können. Er hat einen Plan aufgestellt. Er tut seinem Körper und seiner Seele täglich Gutes und er umgibt sich mit Menschen, die ihn voranbringen. Und das Gesetz der Anziehung (wenn du dazu etwas lesen möchtest, kann ich dir nur dieses Buch empfehlen) hat mal wieder gewirkt: Er tut Gutes, er gibt Gutes, er bekommt Gutes.


Sei wie Tim. Nimm dein Leben in die Hand und feiere es!


(Diese Geschichte beruht nicht auf wahren Gegebenheiten. Name und Story sind inszeniert!)
by the way: in 7 habits of highly effective people findest du ein sehr gutes Kapital über Proaktivität 🙂

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