Fünf Game Changer, die mein Leben schöner gemacht haben

Du kannst nicht erwarten, dass sich in deinem Leben etwas ändert, wenn du nicht etwas Grundsätzliches änderst. Damit sind jedoch nicht die äußeren Umstände gemeint, denn diese liegen oft nicht in unserer Macht. Viel mehr ist es ein Perspektivenwechsel, der wirklich lohnenswert ist.


Diese fünf Game Changer haben mein Leben verbessert:


Erkenne den Zauber der frühen Morgenstunden. Irgendwie war es immer in meinem Kopf festgenagelt, dass ich so lange geschlafen habe, wie es die Uni oder der Job zugelassen haben. An freien Tagen wurde natürlich auch ausgeschlafen, und wenn ich dann „schon“ mal um 9 Uhr wach war – dann fand ich das blöd. 

Schlafen finde ich nach wie vor ’ne feine Sache – aber ich habe festgestellt, dass ich ein absoluter Morgenmensch bin und daher lieber früher ins Bett gehe. 

Unter der Woche stehe ich gern schon zwischen 5 und 6 Uhr auf. Die frische Luft und die Unberührtheit der Stadt am Morgen machen mich einfach glücklich. Ich gehe dann gern eine Runde spazieren oder lese im Bett (darüber kannst du hier nachlesen).

Auch am Wochenende genieße ich es mittlerweile, früher als gewohnt aufzustehen. Ich habe viel mehr vom Tag und kann in den Morgenstunden, wenn die Stadt noch schläft, eine Runde laufen gehen. 

Seitdem ich täglich früher aufstehe, bin ich viel fokussierter, habe mehr Zeit um Dinge zu tun, die mir gut tun und bin insgesamt ausgeglichener.


Kennst du Eat the Frog? Wenn nein, dann könnte Folgendes spannend für dich sein:

Ich bin immer überfordert damit, wenn sich in meinem Kopf ein Berg aus To Do’s ansammelt. Gerade kommt man von einem tollen, entspannten Wochenende bei seiner besten Freundin zurück in seine WG und stellt fest, dass noch die Wäsche gemacht werden muss, der Koffer ausgepackt werden muss und der Kühlschrank leer ist. Oder man erwischt auf der Arbeit einen Berg aus kleinen Aufgaben, die in ihrer Menge unlösbar erscheinen. Und dazu gibt es ja auch noch die drei Telefonate, die man schon seit Ewigkeiten erledigen wollte. 

Oh man, ich möchte nicht wissen, wie viel negative Gedanken diese Zusammenspinnereien in meinem Kopf schon mit sich gebracht haben. Wenn du auch so ein Mensch bist, der sich gern mal selbst stresst, dann weißt du sicher, wovon ich rede.

Was mir hierbei sehr geholfen hat, ist dieses Prinzip: Alles, was du innerhalb von drei Minuten erledigen kannst, wird sofort erledigt. Damit schaffst du erstens viel mehr als vorher und kannst zweitens deine Energie, die ansonsten für den Stress in deinem Kopf draufgeht, für sinnvollere Dinge nutzen. 

Außerdem hilft es, die Aufgaben, die du am wenigsten magst, als erstes zu erledigen. Damit schiebst du keine lästigen Stressoren vor dir her. Generell gilt: wenn du Dinge anpackst, anstatt dich mit ihnen mental rumzuärgern, schöpfst du unfassbar viel Kraft. Ähnlich verhält es sich mit einem Sonntag (natürlich kann es auch jeder andere freie Tag sein). Liebst du es auch, an einem freien Tag mal so richtig rumzugammeln? „Habe ich mir ja auch verdient – nach dieser anstrengenden Woche“, denkst du jetzt? Hast du auch! Und ab und an muss das auch mal sein.

Was dir aber (nachhaltig) besser tut, ist nicht nur faul rumzuliegen, sondern Dinge zu tun, die für eine aktive Entspannung sorgen. Dein Kleiderschrank quillt über und du bist jeden Morgen überfordert, weil deine Klamotten kreuz und quer darin rumfliegen? Dann nutze diesen Tag und miste mal aus. Du würdest eigentlich gern den ganzen Tag deine Lieblingsserie gucken und auf dem Sofa liegen? Tu das! Aber geh vorher noch eine Runde laufen – dann genießt du das Rumliegen danach umso mehr. 

Du kannst so viel aus dem Tag rausholen – du musst es einfach nur anpacken 🙂


Konkurrenzdenken – etwas, das in unserer Gesellschaft leider sehr viel Platz einnimmt. Eine Freundin versteht sich auf einer Party gut mit deinem Freund? Zu gut für deinen Geschmack? Der Kollege hat eine erfolgreiche Präsentation gehalten und nun hast du Angst, dass du dahinter verloren gehst? Deine beste Freundin erlebt gerade eine Hochphase, in der sie jeder anzuhimmeln scheint? Und dich nimmt scheinbar niemand mehr wahr?

Ich glaube, dass jeder mindestens eines dieser Szenarien schon mal erlebt hat. Und das ist kein Wunder – denn uns wurde schon von klein auf beigebracht, sich behaupten zu müssen. Vergleiche mit Gleichaltrigen oder mit den Geschwistern prägen den Gedanken, dass man besser sein muss als die Anderen. Was dabei allerdings verloren geht, und das sollte dir unbedingt bewusst werden, sind die Wunder, die zwei Menschen mit unterschiedlichen Stärken erschaffen. Die Synergien, die entstehen, wenn zwei Parteien mit unterschiedlichen Blickwinkeln zu einem großen Ganzen kommen, das keiner von beiden allein erkannt hätte.

Wie schön ist es, dass deine Freundin und dein Freund sich so gut verstehen! Ihr könnt einen wunderbaren Abend zu dritt verbringen. Was du aus dieser Präsentation mitnehmen konntest, wahnsinn! Ab jetzt musst du dich nicht mehr über Probleme mit Excel ärgern! 

Wie schön es anzusehen ist, wie gut es deiner Freundin geht! Du kannst teilhaben und von ihrer Positivität zehren! Vielleicht, nein sogar ganz bestimmt, erlebst du dann selbst eine Hochphase.

Und das sage ich nicht, weil ich diese Angst, nicht gut genug zu sein, nicht kenne. Sondern weil es dein Leben so viel schöner macht, wenn du an den Hochphasen von Menschen teilnimmst, anstatt in Selbstmitleid daneben zu versinken.


Magst du das Gefühl auch, wenn du jemandem etwas schenkst und er sich riesig freut? Ist es nicht wunderbar, das letzte Stück Pizza zu teilen? Wie toll ist es bitte, wenn dich jemand anstrahlt, nur weil du ihm einen Gefallen tun konntest? Gib so viel du kannst – und du wirst immer doppelt so viel zurückbekommen. 

Ein Thema, an das ich mich regelmäßig erinnern muss. Das liegt nicht daran, dass ich nicht gern verschenke – das tu ich sogar unglaublich gern. Aber gerade wenn es um „meinen Besitz“ geht, um die Pizza, auf die ich mich schon den ganzen Tag freue, um das Duschgel, das ich mir mal gegönnt habe, um das Buch, das mich so inspiriert hat. Ich erwische mich immer wieder, wie mein Bauch sich zusammenzieht, wenn jemand ein Stück Pizza abhaben möchte, mein Duschgel benutzt, oder ein Buch ausleihen möchte. Wie bescheuert! Teilen ist so etwas Tolles, es bringt uns näher zusammen. Wie gut du dich fühlst, nachdem du der alten Dame geholfen hast. Wie dankbar sie ist. Wir haben alles im Überfluss, also lasst es uns zusammen genießen!


Konsum. Darüber habe ich neulich schon geschrieben. Die Marketinggötter dieser Welt schaffen es täglich, uns zu verlocken. Die machen ihren Job echt gut! Aber weißt du was? Das neue Handy wird dich nicht glücklich machen. Die 429 Shirts in deinem Kleiderschrank auch nicht. Übe dich in Minimalismus statt in endlosem Konsum. „Du arbeitest, um dir Dinge leisten zu können, die du nicht brauchst, um Menschen zu beeindrucken, die du nicht magst“. Das klingt hart – aber oft ist es doch so.

Investiere in gemeinsame Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden. Investiere in deine Weiterentwicklung. Investiere in Hobbys, die dein Leben schöner machen. Aber hör auf, dir täglich Dinge zu kaufen, die du wirklich nicht brauchst. Freu dich über die eine Bluse – die du jedes Mal, wenn du sie trägst, schätzt. Aber kaufe dir nicht 38 Oberteile, die mit Preisschild im Chaos deines Kleiderschranks versinken. 

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Bei keinem dieser fünf Veränderungen kann ich behaupten, dass ich es immer und zu jeder Zeit anwende. Und das ist auch okay so.
„When you are progressing toward a goal that matters to you and appreciating the steps along the way, that’s a good life“


Vielleicht kann ja auch dir der ein oder andere Ansatz helfen. Welche Veränderungen, die du bisher erfahren konntest, würdest du weiterempfehlen?

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