Danke 2016!

Wow – was war das für ein Jahr? Ich glaube, ich habe in keinem Jahr so viel lernen dürfen und so viel mitnehmen können wie in diesem. 

Von den tollsten Hochphasen über die schlimmsten Momente, die zu einer wunderbaren Veränderung geführt haben, war wirklich alles dabei. Los geht’s 🙂


Januar 2016. Gestartet in dieses Jahr bin ich auf dem wunderschönen Bali. Um 24 Uhr waren wir am Strand, haben uns das atemberaubende Feuerwerk angeschaut und sind dann ins Meer gerannt. Was war das für eine tolle Zeit? 

Dann ging es noch nach Gili Trawangan, ins Paradies. Einen Ort, den ich nie vergessen werde. So hatten wir zwar ein furchtbares Hostel, konnten aber den ganzen Tag an einem der schönsten Strände der Welt verbringen und haben uns beim Air Yoga so inspiriert gefühlt.

Mitte Januar ging es für mich zurück nach Deutschland. Zurück nach Hause, wo die Zeit eigentlich stehen geblieben war. Ich weiß noch, wie mich meine Eltern am Flughafen abgeholt haben und wir abends Antipasti aßen und Wein tranken und wie schön es war, wieder zuhause zu sein. Und wie glücklich ich war, als ich am nächsten Tag meine gewohnte Laufstrecke im Schnee laufen konnte. Und wie ich mit einem Freund bei uns in der Heimat Ski fahren war. Und wie ich ein paar Tage später, eigentlich mehr durch Zufall als geplant (ein unendliches Danke an das Schicksal!) einer Freundin, nachdem der Kontakt zwischenzeitlich auf der Strecke geblieben war, wieder unendlich nah gekommen war. Diese Freundin hat mein 2016 in allen Belangen verbessert. Über jeden Erfolg hat sie sich mit mir gefreut und durch jedes Tief hat sie mich begleitet. Danke, liebe Lena. Ich weiß, ich habe es dir schon 138639mal gesagt, aber du bist Gold wert. 

Im Februar ging es für mich in die Stadt, von der ich immer träumte. Ich konnte meinen Traum verwirklichen und bin nach Hamburg gezogen. Obwohl ich im Januar kurzfristig eine Absage erhielt für die WG, in die ich eigentlich einziehen sollte, hatte ich glücklicherweise von Bali aus noch für ein neues Zimmer sorgen können. Dass dies eine Katastrophe werden sollte, stellte sich erst später heraus.
Zunächst war ich einfach unendlich froh in der Stadt leben zu dürfen, die ich so vergötterte. Ich begann ein Praktikum bei CareerTeam und war sofort begeistert von der Start-up-Kultur und dem tollen, jungen Team. Es war so fantastisch, Hamburg entdecken zu können und ich liebte meine sonntäglichen Joggingrunde im Eimsbütteler Park.

Eimsbüttel ist einfach ein so schöner Stadtteil! Jeden Morgen, wenn ich zur Bahn lief, war ich begeistert von den schönen Häusern und dem einzigartigen Flair. Die Mittagspause nutzte ich für Spaziergänge um die Innenalster – Hamburg at its best. Was für ein Wahnsinnsgefühl das war hier nun leben zu dürfen. Zusätzlich ergab sich die Möglichkeit, mein Praktikum um 3 Monate zu verlängern und so war mein Sommer im Norden gesichert. Das Einzige, was echt alles andere als schön war, war der Stress, den die WG verursachte. Und obwohl es unheimlich schwer war, eine neue Unterkunft zu finden, gab ich nicht auf.

Diese Mühe zahlte sich aus. Am 1. April zog ich in eine neue WG, direkt in der Schanze. Wie glücklich ich über ein vernünftiges Bett und eine funktionierende Dusche war! Und daran zeigt sich mal wieder, dass jede Erfahrung Gold wert ist. Man schätzt alles Selbstverständliche so viel mehr, wenn man es zeitweise mal nicht hatte. Ich wurde in meiner neuen WG wunderbar aufgenommen und ich liebe diese Gegend hier. Samstags durch das Karoviertel schlendern – es gibt für mich kaum etwas Schöneres.

Das ist so ein Punkt, den ich aus Dresden mitgenommen habe. Ich liebe diese Stadt so sehr. Aber mir ist, als ich dort gewohnt habe, nicht immer ganz klar gewesen, wie wohl ich mich dort eigentlich fühle. Dies versuche ich hier in Hamburg besser zu machen und mir täglich bewusst zu machen, welch schöne Ecken es hier gibt.

Ansonsten stand der April im Zeichen wunderbarer Menschen! Ich bekam Besuch von meinen beiden süßen Dresdner Mädels und wir verbrachten ein wunderbares Wochenende. Ich lernte einen anderen tollen Menschen kennen und auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte, bin ich dankbar für die schöne Zeit.

Der Mai zeichnete sich durch wunderschöne Reisen aus. Der Sommer kam langsam, ich konnte die ersten Abende am Elbstrand verbringen (oh Gott, was liebe ich diesen Ort!). Mit guten Gesprächen. Mit Bier. Mit Picknick. Wir fuhren ans Meer. Spontan setzten wir uns an einem Samstagmorgen in den Zug nach Sylt und fuhren abends wieder zurück. Ein Tag an der See und du fühlst dich, als wärst du im Urlaub gewesen! 

Ende Mai wartete ein Wochenende Amsterdam mit meiner lieben Romina. So eine wunderschöne Stadt! Wir hatten bestes Wetter, aßen viel zu viele Karamellwaffeln und verbrachten eine unendlich schöne Zeit (Romi, ich freue mich so sehr auf unseren nächsten Trip! ) Wer noch nie da war, sollte unbedingt mal hinfahren. Das Flair ist unbeschreiblich 🙂

Wenn ich so im Nachhinein darüber nachdenke, dann klingt der Monat so perfekt. Aber so perfekt habe ich mich nicht immer gefühlt. Der Mai war mit ganz schön viel Herzschmerz verbunden..

Was hatte ich mich auf den Sommer in Hamburg gefreut! Und er begann im Juni auch wirklich ziemlich schön. Mein Highlight des sechsten Monats war das Hurricane. Und viele mögen jetzt schmunzeln – denn das Hurricane ist ganz und gar nicht so gelaufen, wie man sich das vorgestellt hatte. Fiel doch der Samstag wortwörtlich ins Wasser. Aber irgendwie war das Hurricane für mich wie eine innere Heilung. Die Erfahrung, die ich im Vorjahr dort gemacht hatte, hatte mich etwas skeptisch gestimmt. Und ich war lang am Überlegen, ob ich überhaupt hinfahren soll. Aber es war die beste Entscheidung. Zusammen mit einem wunderbaren Kumpel und ein paar Freundinnen lernten wir an diesem Wochenende tolle Menschen kennen und hatten trotz Schietwetter eine Menge Spaß! Und einige Künstler haben mich wirklich umgehauen (seitdem liebe ich übrigens auch die Musik von James Bay). Der Juni wurde ansonsten gefüllt von vielen langen Sommerabenden, die ich mir gerade ziemlich zurückwünsche.



Ähnlich sah auch der Juli aus. Ich verbrachte ein super schönes Wochenende in der Heimat – einer meiner Lieblingsmomente aus diesem Jahr: in kurzer Hose und Streifenshirt setzte ich mich auf das viel zu große Fahrrad von meinem Vater und holte meine Mama von der Arbeit ab und wir fuhren mit unseren Rädern durch den Wald nach Hause. Es war einfach das perfekte Wochenende – kein Handy, viel Sommer, Pizza abends beim Dorfitaliener. Diese Zeiten heilen die Seele. 

Kommen wir nun zu meinem Lieblingsmonat in 2016 – dem August. Die erste Augustwoche verbrachte ich mit mehreren wunderschönen Wiedersehen. Ich besuchte mein Herz Romina in Hannover, fuhr dann für ein paar Tage in die Heimat und nach Dresden. Das war einfach so viel Qualitytime in so kurzer Zeit.

Und dann ging es für drei Wochen nach Spanien. Als Teamer ging es mit ruf nach Playa de Aro in ein Camp. Es war, trotz absolutem Schlafmangel, die perfekte unbeschwerte Zeit. Mit Fackeln am Strand sitzen. Bei 40° durch Barcelona tingeln. Mit dem Fahrrad am Strand entlang. Ich habe so viele wunderbare Menschen kennengelernt. 

Zurück in Deutschland und erholt vom „ruf-Loch“ ging es unmittelbar zurück nach Hamburg. Denn hier fing mein erster richtiger Job an. Mein Arbeitgeber aus dem Praktikum, das ich vorher absolviert hatte, bot mir eine Traineestelle an. Und diese konnte ich nicht ausschlagen 🙂 daher war nicht viel mit Ausruhen, es ging Schnurstracks weiter. Und auch der Herbst zog recht schnell ein. In meiner Heimat war Klostermarkt, ich fing die letzten Sonnenstrahlen ein und ich hatte Besuch von der wundervollen Janna und ihrem Freund. Wir machten am letzten schönen warmen Samstag des Jahres eine Hafenrundfahrt. Man muss sich echt regelmäßig bewusst machen, in was für einer schönen Stadt man lebt.
Und: ich startete meinen Blog! Nach 17264 Überredungsversuchen von meiner Lena und 2928 überkommenen Zweifeln setzte ich mich eines Tages einfach hin und baute ihn kurzerhand auf. Ohne groß über den Namen nachzudenken und ohne groß ein Konzept dahinter zu haben – es war die beste Entscheidung ever. Ich weiß gar nicht, warum ich soo lange gezögert hatte. 


Der Oktober zeigte sich von seiner wunderschönsten Seite. Mein Fokus hieß Achtsamkeit.

Ob beim Sonntagnachmittagslauf in der strahlenden Sonne, beim frühmorgendlichen Spaziergang in der Schanze oder als ich am Samstagabend aus der Stadt nach Hause fuhr und dieses Naturspektakel im Hafen sah. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben so wunderbar machen. 

In meinem Kalender Ein guter Plan konnte ich mir jeden Monat ein Ziel für den anstehenden Monat setzen. Ende September habe ich mir vorgenommen, im Oktober mehr Dinge zu tun, die meiner Seele wirklich gut tun und diese auch bewusster zu genießen. So entschied ich mich einen Monat lang vegan zu essen, meinen Alkoholkonsum runterzuschrauben und jeden Morgen eine Stunde früher aufzustehen, um diese mit Podcasts, Spaziergängen und guten Büchern zu füllen. In der Monatsreflexion Ende Oktober stellte ich fest, wie gut mir diese Lebensweise tat. Umso mehr ich auf mich und die Bedürfnisse meines Körpers achtete, umso besser ging es mir.
Ich glaube, es ist sehr wichtig, ab und an mal inne zu halten und sich darüber bewusst zu werden, welche Gewohnheiten und welche Menschen für einen Glück bedeuten und diese dann auch wieder vermehrt zu tun. Wir haben nur dieses eine Leben und daher sollten wir auch alles daraus holen, was geht!



Meine Highlights im November waren ein verlängertes Wochenende in Sankt Peter-Ording, ein Familienbesuch und die ersten Weihnachtsmarktabende. Soo lange hatte ich mir schon vorgenommen, mal ein paar Tage ans Meer zu fahren und als meine Mama und ich im Oktober endlich buchten, war die Vorfreude riesig. Wir waren auf ein super gutes Angebot im wunderschönen Hotel ambassador gestoßen, welches direkt am Strand liegt. Die frische Seeluft und ein paar Sonnenstrahlen plus drei Saunagänge pro Tag und die Möglichkeit, mal wieder richtig ausgiebig meine Bücher zu lesen, waren eine super Kombination. 

Am Wochenende danach ging es zum Geburtstag meiner Patentante in die Nähe von Braunschweig. Es war so wunderbar, meine Verwandtschaft, die ich teilweise schon über fünf Jahre nicht mehr gesehen hatte, endlich mal wieder zu sehen. Am nächsten Tag besuchte ich noch meinen besten Freund in Braunschweig. Diese Stadt verbinde ich einfach immer mit Glück pur.Ende des Monats starteten dann die ersten Weihnachtsmärkte. Die gemütlichste Zeit des Jahres begonn…

Der Dezember startete mit einem wunderbaren Wochenende in Dresden. Ich besuchte meine alte WG und sah meine Freunde aus dem Studium wieder. Das Wetter war so herrlich und wir klapperten jeden Weihnachtsmarkt ab. Die Zeit in Dresden ist echt immer pures Gold für die Seele. Es wurden außerdem die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. 

Später fand die Weihnachtsfeier unserer Firma statt und ich hatte ein Vorstellungsgespräch für einen wunderbaren Master in Münster. Die Vorbereitungen für 2017 laufen also auf Hochtouren 🙂

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Dieses Jahr war einfach unglaublich. Ich habe wirklich in keinem Jahr davor so viel über mich selbst gelernt und darüber, was ich vom Leben möchte. 

Es war nicht immer alles rosarot, aber jede Erfahrung hat mich stärker und mir mehr Lust auf das Leben gemacht.

Ich möchte DANKE sagen, für jeden wundervollen Menschen, der mich in diesem Jahr begleitet hat. 


2016, du warst wundervoll. 

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