Meine Top Learnings in 2016

Schon der zweite Post über mein 2016. Wow. Wieso?

2016 war mehr als alle Ereignisse, die ich erlebt habe. 2016 hat mir wunderbare Momente bescherte, aber vor allem hat es mir so viel beigebracht.

Und weil ich finde, dass diese Erkenntnisse viel mehr wert sind, und weil ich 2028 noch das Wissen von heute haben möchte, gibt es nun einen zweiten Blogpost, in dem ich auf 2016 zurückschaue.

Erwarte nichts und schätze alles. Kennst du das, wenn ein Wochenende, auf das du dich seit langem freust, bevorsteht, und du dir schon jeden Tag im Voraus genau ausmalst?
Oh, das kann ich nur zu gut. Aber: jedes Mal, wenn ich zu genaue Vorstellungen hatte, lief es irgendwie schief, oder es war dann doch nicht so toll wie erwartet. Tage, die ich mir im Voraus gar nicht vorgestellt habe, waren wiederum total schön. Vor allem, wenn ich jede kleine Tat schätzen konnte.

Lebe im Hier und Jetzt. Du kannst nicht mehr ändern, dass du dich gestern unangenehmerweise total betrunken hast und du kannst auch nicht beeinflussen, wie es dir an deinem Geburtstag in zwei Monaten gehen wird. Du kannst aber zu jedem Zeitpunkt das Beste aus ihm herausholen und dir bewusst werden, wie gut es dir gerade geht.

Triff dich öfters mal mit Menschen, die du länger nicht gesehen hast. Führe mit ihnen keinen Smalltalk, sondern sprich mit ihnen darüber, wo sie in fünf Jahren sein möchten und ob ihr Leben gerade so läuft, wie sie sich das vorstellen. Lass dich inspirieren von ihren Erfahrungen. Und stell ruhig fest, dass sie gar nicht (mehr) in die Schublade passen, in die du sie eigentlich gesteckt hattest.

Verbringe Zeit mit deiner Familie. Du hast deinen Onkel schon ewig nicht mehr gesehen? Du weißt gar nicht, was deine Cousinen mittlerweile machen? Stelle wieder einen engeren Kontakt her. Es fühlt sich gut an.

Nicht alles, was Gold ist, glänzt. Wie viele Menschen habe ich dieses Jahr kennengelernt, bei denen ich sofort dachte, dass wir auf einer Wellenlänge sind. War dann aber oft doch nicht der Fall. Ich habe da was in ihnen gesehen, was so nicht vorhanden ist. Lass dich öfter mal auf Menschen ein, die am Anfang ein bisschen weird auf dich wirken. Sie haben oft ganz schön viel Tiefe.

TRITT AUS DEINER KOMFORTZONE! Oh mein Gott. Das größte Learning für mich in 2016. Egal, um was es geht. Trau dich, deine Idee vorzuschlagen, auch wenn du schon ahnen kannst, wie blöd die Blicke sein werden. Sprich mehr Englisch – auch wenn du denkst, dass du es nicht gut kannst. Lies ein Buch, anstatt nur mit halber Aufmerksamkeit fernzusehen. Treib Sport, auch wenn du nur so halb Lust hast. Du wirst im Nachhinein immer froh darüber sein.

Weniger ist mehr. Und damit meine ich nicht nur weniger Klamotten im Kleiderschrank zu haben, oder weniger Lebensmittel einzukaufen. Plan dir nicht jeden Tag voll, sondern lass dir und deinem Kopf öfters mal Zeit allein. Lass deine Gedanken dorthin schweifen, wo sie wollen. Gönn dir ab und an mal einen Tag, an dem du nur Dinge tust, nach denen dir spontan zumute ist.

Internetshopping macht nicht glücklich. Sondern nervt nur, wenn man die Pakete dann wieder zur Post schleppen muss.

Alkohol macht erst recht nicht glücklich. Nur, wenn du es wirklich schaffst, bei 1-2 Gläsern zu bleiben. 

Grübeln löst keine Probleme, sondern stellt eine Menge Probleme her, die so eigentlich gar nicht da sind. Daher lass das einfach. Vor allem abends im Bett.

Vegan zu essen tut mir gut. Aber irgendwie fehlt mir dann auch ab und an mal ein „Ausbruch“. Zu sehr diszipliniert sein tut mir nicht gut. Vielleicht finde ich 2017 noch einen besseren Weg, dauerhaft zufrieden mit Essen umzugehen.

LIEBE, KÜSSE UND UMARMUNGEN sind die schönsten Dinge, die es im Leben gibt. Du kannst nicht ohne sie glücklich sein. Auch nicht, wenn du dich noch so sehr selbstverwirklichst.

Nach dem Sport geht es dir IMMER gut. 

Über deinen eigenen Schatten springen und inspirierende Menschen um ihre Hilfe bitten lohnt sich. Du ziehst mit deinen Handlungen Menschen in dein Leben. Tu daher die Dinge, die dich strahlen lassen.

Wenn du dir unbedingt etwas kaufen möchtest, dann kauf dir Bücher. Nichts bringt dich so sehr weiter wie gute Bücher. Auch wenn es dir nicht gut geht, nimm dir ein Buch. Es wird dir so schnell wieder gut gehen.

Versuche keine Menschen zu beeindrucken, die du nicht magst. Du wirst weder erfolgreich sein, noch bringt es dir selbst was.

Ich hasse es, Geld auszugeben. Und es stresst mich.

Kleb mehr Post-its in Bücher oder mach dir Notizen über die Learnings. So vergisst du nichts.

Überwinde Reize. Ganz schön oft habe ich Dinge gekauft, nur um danach wieder festzustellen, dass ich sie nicht brauche und auch keinen Platz dafür habe und mich dann darüber zu ärgern, dass ich mich verleitet lassen habe. Ich saß im Kino und konnte den Film viel stärker wahrnehmen, wenn ich mir nebenbei kein Popcorn reingeschoben habe, auch wenn der Geruch ganz schön verlockend war. 

Triff Entscheidungen so schnell du kannst. Wenn du dir alle Optionen offen hältst, löst das in dir viel mehr Stress aus als nötig.

Meditation ist der Schlüssel. Durch jeden Tag, den du mit Meditation beginnst, gehst du viel entspannter. Auch wenn du manchmal denkst, dass du es ja ruhig mal wieder auslassen kannst, zu meditieren, damit du länger schlafen kannst, NEIN. Gönn dir jeden Morgen 1-2 Stunden nur für dich. Diese Zeit ist so wertvoll und du kannst sie so ausschöpfen.

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