Move your body daily

Heute Morgen um 6:30 Uhr klingelte mein Wecker und ich hatte so gar keine Muße aufzustehen. Viel zu kalt draußen und irgendwie hatte ich auch nicht so gut geschlafen…
Also stellte ich meinen Wecker auf 7 Uhr und wollte wieder einschlafen.

Das klappte allerdings nicht. Irgendeine Stimme in meinem Kopf wollte mich nicht wieder schlafen lassen, also stand ich dann doch auf.

Ich zog mir meine Sporthose und einen Kuschelpulli an, eine dicke Jacke über, band einen Schal um, nahm mein Handy und den Haustürschlüssel und ging an die kalte Morgenluft.

Diese Morgenroutine ziehe ich seit zwei Monaten durch. Nicht jeden Tag erfolgreich, aber immer öfter ☺

Ich schaltete einen Podcast ein, indem es um die Vergangenheit und Gegenwart eines digitalen Nomaden ging. Kurzerhand kamen sie auf das Thema Sport zu sprechen, welches nun auch der Anhaltspunkt zu diesem Blogpost ist.

Ich war schon immer so ein „bewegungssüchtiges“ Kind. Früher rannte ich den ganzen Tag durch den Garten und tanzte und sprang Trampolin und spielte Fußball. Sport war seit Anbeginn ein Teil meines Lebens.

Dann kam die Zeit, in der Sport durch meine Essstörung mehr zum Zwang wurde. Komischerweise verlor ich trotzdem nicht den Spaß daran, ich hatte nur irgendwann keine Kraft mehr dafür. Aufgrund des Wassers, was sich in meinem Herzen befand, stieß ein Arzt sogar irgendwann die Befürchtung aus, dass ich nie mehr Sport machen dürfte.

Das erledigte sich zum Glück schnell wieder und mit ein bisschen mehr Kraft und Lebensmut kam auch die Erlaubnis zum Sport machen zurück. 

Seit ich 16 bin, mache ich nun also dauerhaft Sport. Es gab Zeiten, da schaffte ich es 5 Mal die Woche, manchmal aber auch nur 1 bis 2mal. 

Bis auf ein paar vereinzelte Wochen, in denen mich ein Virus gepackt hatte, gab es keine Pausen.

Sport ist für mich etwas, das ich nicht aus Zwang tue, sondern weil es mir so gut tut.

Ich habe noch nie mit jemandem gesprochen, der eine Sportart für sich entdeckt hat und nicht irgendwelche positiven Vibes daraus ziehen kann.

Es ist eher so, dass wir uns zu selten die Zeit dafür nehmen und der Bewegung eine Priorität geben. Dabei tut es unserem Körper und unserer Seele so, so, so gut.

Wer liebt es nicht? Dieses Gefühl nach dem Training, wenn man eine Stunde voller Anspannung an sein Limit gegangen ist, und sich danach wohlwollend auf sein Sofa legen kann. Wenn man am nächsten Tag das gute Gefühl hat, dass man etwas für sich getan hat.

Wer den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, wird ein Lied davon singen können, wie dankbar der Rücken für die regelmäßige Bewegung ist.

Und auch mental gibt uns der Sport so viel Power: wir übertragen das An-die-Grenze-gehen auf den Alltag, wir fühlen uns so viel stärker. Wir haben einen klaren Kopf und können nach einem ausgelassenen Training wertvolle Entscheidungen treffen. 

Wir sehen gut aus. Nicht nur, weil wir unseren Körper formen, sondern weil wir die Power und die guten Vibes ausstrahlen.

An manchen Tagen, da schaffen wir es nicht, uns eins, zwei Stunden Zeit für ein Training zu nehmen. Oder haben auch mal keine Lust darauf. Das gehört dazu! Die Auszeiten sind für den Körper genauso wichtig wie die Trainingszeiten. Und immer öfter tut ein Spaziergang unserer Seele genauso gut. 

Sport und aktive Erholung – das sind zwei Dinge, für die wir uns immer genug Zeit nehmen sollten. Sie sind essentiell für unser Glück!

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