Bauch und Kopf

„Hör mal, ich zeige dir doch den Weg. Warum hörst du nicht auf mich?“, ruft meine innere Stimme und trommelt von innen gegen meine Bauchdecke.
Da ist es wieder – mein Bauchgefühl. Es ist mir ein treuer Begleiter und trotzdem achte ich nicht immer auf seine Signale.

„Hey, du weißt doch: wenn etwas richtig ist, dann fühlt es sich richtig an!“

Ja, lieber Bauch, das weiß ich. Und doch fällt es mir oft schwer, es zu erkennen. Weil ich es vielleicht nicht erkennen möchte. Weil das weh tun kann.

„Aber ich will dir doch das Beste der Welt geben. Ich möchte, dass du einen Job hast, der dich langfristig glücklich macht. Ich möchte, dass du einen Freund an deiner Seite hast, der dich wirklich liebt. Ich möchte, dass du den Menschen, die dich mehr runterziehen als aufbauen, keinen Platz in deinem Leben lässt. Ich möchte, dass du dir Zeit für dich nimmst, anstatt gefallen zu wollen. Ich möchte, dass du rundum glücklich bist.“

Ja, lieber Bauch, du hast recht. So sehr mir mein Verstand ein treuer Begleiter ist und mich an den rechten Stellen beschützt hat, so hat er mir auch teilweise mein größtes Glück genommen. Und ich habe schon so oft erfahren, wie gut es mir getan hat, wenn ich auf dich gehört habe. Ich werde mich bemühen, ab jetzt noch stärker auf dich zu hören. Okay? Versprochen!

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