Roadtrip: Garden Route

Dienstag Morgen, 9:26 Uhr. Ich sitze im Fernbus von Hamburg nach Göttingen, doch habe noch immer nicht ganz realisiert, dass ich wieder zurück in Deutschland bin.

Sonntagmorgen bin ich gelandet und wurde schon freudestrahlend von meinen Eltern und einem Freund am Flughafen empfangen. Es war ein wunderschöner Sommertag und Hamburg zeigte sich von seiner allerschönsten Seite.

Trotzdem wollte ich in den ersten Tagen so gar nicht das gute Wetter in Hamburg genießen, sondern war viel lieber einfach nur allein in der Wohnung meiner Freundin Clara. Nach sechs Wochen voller wunderbarer Erlebnisse bin ich immer noch wie hypnotisiert.

In der letzten Woche vor meinem Abflug ging es mit Leonie auf die Garden Route. Wir hatten uns einen süßen Hyundai Atos gemietet, unser Gepäck und das Surfbrett eingepackt und machten uns Freitagmittag nach meiner letzten Kaffeeschicht im Hotel auf den Weg auf die N2. Wilderness sollte unser erster Stop sein, und nach gut sechs Stunden Fahrt entlang der Garden Route mit wunderschönem Sonnenuntergang, aber auch gruseligem Nebel in der Dunkelheit, erreichten wir das süße kleine Städtchen. Nachdem wir noch einen leckeren Burger in einem Restaurant aßen, checkten wir am späten Abend in das Beach House ein. Draußen gab es ein Lagerfeuer und mit Blick auf das Meer genossen einige Reisende ihr Bier und die entspannte Atmosphäre.

Am nächsten Morgen – nachdem es die ganze Nacht schon ziemlich klamm war – wachten wir auf und sahen raus auf einen nebligen, regnerischen Samstagmorgen. „Das muss wohl der südafrikanische Winter sein“, dachte ich mir deprimiert. Zum Glück hatten wir vorher aber schon den Tipp bekommen, am Samstagvormittag auf den Farmers Market in Sedgefield – ein weiterer wunderbarer Food Market – zu gehen. Auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, war es so schön dort, und die Vielfalt an regionalen Angeboten war großartig!

Am Nachmittag verzogen sich dann sogar die Wolken und die Sonne kam raus – die perfekten Bedingungen für eine Wanderung durch den Nationalpark. Wir schnürten uns also die Schuhe an und machten uns auf den Weg in den weitläufigen Wald. Gut drei Stunden liefen wir umher, erreichten einen Wasserfall und überquerten Flüsse mit einem Floß, bevor es langsam dunkel wurde und wir uns zurück auf den Weg ins Hostel begaben.

Schon früh lagen wir im Bett, da wir am nächsten Morgen direkt weiterreisen wollten. Nach einem Strandspaziergang in Wilderness war unser nächster Stop Knysna – eine etwas größere Stadt mit schönem Hafen. Dort aßen wir ein lecker Focaccia zu Mittag, bevor wir hoch zu „The Heads“ liefen. Dank des Nebels ist uns der atemberaubende Ausblick jedoch leider verwehrt geblieben.

Nach zwei weiteren kurzen Stops in Plettenberg Bay und einem süßen, kleinen Café im französischen Stil erreichten wir am späten Nachmittag die Wild Spirit Lodge in Nature’s Valley. Diese unglaublich schöne Lodge wurde uns im Voraus schon mehrfach empfohlen und niemand hatte zu viel versprochen – es war so unglaublich grün und der Blick in den Sternenhimmel in der Nacht war unglaublich.
Die erste Nacht dort war allerdings ganz schön kalt – wir hatten im Zelt übernachtet und da keiner von uns so richtig dicke Sachen mit hatte, haben wir ganz schön gefroren. Da nach dem Aufstehen allerdings direkt die Sonne schien und die Atmosphäre immer noch himmlisch war, ging es uns gleich viel besser. Wir genossen zum Frühstück selbstgemachten Joghurt und selbstgemachtes Müsli mit Blick auf die Weite der Wälder des Nature Valleys – ein Traum!

Nach dem Frühstück entschieden wir uns spontan, an einem Hike teilzunehmen. Ein Mitarbeiter der Lodge fuhr uns zwei, einen Australier und zwei Israeli mit dem Jeep zu einem Parkplatz nahe des Tsitsikamma Nationalparks, wo er uns dann um 10:15 Uhr rausließ und ankündigte, dass er uns um 17 Uhr wieder abholen würde. „17 Uhr?!“, dachte ich mir skeptisch, „so lange werden wir doch niemals wandern gehen.“ Bisher waren die angedachten Hike-Routen immer viel länger gewesen, als wir tatsächlich brauchten. Dieses Mal sollte es allerdings anders sein.

Wir hatten im Voraus eine Map fotografiert, die allerdings nur grobe Beschriftungen beinhalte und uns wenig weiterhalf. Daraus folgte, dass wir mitten im Wald gar keinen Plan mehr hatten, aus den geplanten 8km am Ende 20 wurden und wir mindestens 27427 Treppenstufen hinter uns brachten. Spaß hatten wir trotzdem jede Menge 🙂 Außerdem bot dieser Tag die wunderbare Möglichkeit, sich mal wieder von anderen Kulturen inspirieren zu lassen und neue Menschen etwas besser kennenzulernen!
Am Abend gab es für Leonie und mich, hungrig wie eh und je, selbstgemachte Pasta Aglio é Olio (praktischstes Essen ever!) und einen (wer hätte es gedacht?) Brownie, bevor es früh ins Bett ging.

Am nächsten Morgen wollten wir Natures Valley verlassen, um in Richtung Tsitsikamma/Storms River aufzubrechen. Am Vorabend hatten allerdings einige der Reisenden von ihrem Bungee Jump berichtet und irgendwie wollte ich das Gefühl nicht loswerden, dass ich das auch machen muss. „Frag ich einfach mal spontan nach, ob es noch einen Platz gibt und wenn ja, dann muss das wohl Schicksal sein“, waren meine Gedanken. Schwups – angerufen – Platz um 13 Uhr gesichert. Lange dauerte es allerdings nicht bis ich mich fragte, in was für ein Verderben ich mich da geritten hatte.

Ein Zurück gab es nicht mehr. Die Sachen schnell ins Auto gepackt, machten wir uns auf dem Weg zur Bloukrans Bungee Bridge. Der Weg dorthin war allerdings nicht sonderlich lang, weswegen wir schon um kurz vor halb 12 dort ankamen. Ich konnte mir also noch genügend Sprünge ansehen und mich gedanklich auf mein Verderben bereit machen. Glücklicherweise waren mit mir die beiden Israelis vom Vortag da, die sich ebenfalls für den Bungee Jump um 13 Uhr angemeldet hatten, sodass wir uns im Voraus gemeinsam beruhigen konnten. Eigentlich war ich auch die ganze Zeit echt entspannt, bis es um kurz vor 1 über eine Brücke zum Punkt ging, von dem wir springen sollten. Die Brücke war durchsichtig von unten, sodass man das komplette Tal unter sich sehen konnte (und zu dem Zeitpunkt natürlich auch noch nicht gesichert war) –  für mich das Schlimmste am ganzen Ereignis!
Am Absprungpunkt angekommen, lief gute Musik und man konnte das ganze Adrenalin förmlich sehen. Ich war als Vierte an der Reihe und war dadurch vorher mit Fotos der Anderen machen so sehr beschäftigt, dass ich gar nicht mehr drüber nachdachte, dass ich gleich springen würde. Als ich dann plötzlich an der Kante stand, hatte ich einfach nur noch Vorfreude in mir!
Die ersten Sekunden des Sprungs waren einzigartig – so ein unendliches Freiheitsgefühl. Keine Gedanken, keine Sorgen, einfach nur Glück. Ich wurde noch viermal durch das Bungeeseil hoch und runter gezogen, bis ich am unteren Punkt hängen blieb und mein Blick auf das naheliegende Meer und die Wälder stieß. „Atemberaubend“, dachte ich mir in den ersten Sekunden – aber als nach gut 30 Sekunden immer noch nichts passierte, ich immer noch am gleichen Punkt hing und das Gefühl hatte, dass sich so langsam die Sicherung an meinen Beinen lockerte, wurde mir mulmig zumute. Glücklicherweise wurde ich kurze Zeit später wieder hochgezogen und dort angekommen, konnte ich das Adrenalin in mir kaum zurückhalten. Ein unvergessliches Erlebnis 🙂

Nachdem wir uns von den Anderen verabschiedet hatten, ging es weiter Richtung Storms River Village. Uns wurde im Voraus das Tube ’n Axe Backpackers empfohlen, also machten wir uns auf den Weg dorthin.
Das Gute an der Garden Route ist, dass man immer nur der N2 folgen muss – das weniger Gute, dass nur einzelne Orte gut ausgeschildert sind.
Wir irrten also ein bisschen der Straße entlang, bis wir irgendwann Richtung „Storms River/Tsitsikamma“ abbogen. Dort erreichten wir nach kurzer Zeit den Tsitsikamma Nationalpark, für den man jedoch 100 Rand (also ca. 7€) Eintritt bezahlen musste. „Kann doch nicht sein, dass unser Hostel da drin ist“, dachten wir uns. Die Dame am Eingang war jedoch so sehr überzeugt davon, dass wir ihrem Rat folgten und in den Nationalpark hinein fuhren. Den Eintritt konnten wir glücklicherweise umgehen, es gab es dann aber tatsächlich nur ein Restaurant, einen kleinen Kiosk und meilenweit Wälder und Meer – aber kein Tube ’n Axe. Wir genossen dennoch einen leckeren Burger mit schönster Aussicht, bevor wir den Nationalpark wieder verließen und der N2 weiter folgten, bis wir irgendwann zum „Storms River Village“ abbiegen konnten.

Storms River Village ist meines Erachtens der schönste Ort, den die Garden Route zu bieten hat. Es erinnert an ein kleines Fischerdörfchen, liebevoll gestaltet mit dem Eindruck, dass die Zeit hier stehen geblieben sei. Dazu erhaschten wir einen wundervollen, späten, sommerlichen Dienstagnachmittag.
Zum Tube ’n Axe bogen wir links in einen Garten ab. „Sieht gar nicht aus wie ein Backpackers, mehr wie ein gemütliches Familienhaus“, sagte Leonie zu mir. Und sie hatte Recht – das Hostel ist so liebevoll gestaltet, dass man sich eher wie in einem schicken kleinen Hotel fühlt, oder bei Freunden daheim, als in einem klassischen Backpackers. Swimmingpool und Frühstücksbuffet inklusive 🙂
Bevor wir den Abend dort gemütlich mit einem Gin Tonic am Lagerfeuer und einer Runde Pool ausklingen lassen haben, schlenderten wir bei Sonnenuntergang noch ein bisschen durch die Straßen des Ortes und erkundeten die wenigen, aber vielfältigen lokalen Shops und Cafés. Wunderschön war es!

Am nächsten Morgen ging es dann zurück in den Tsitsikamma National Park – wir hatten uns vorgenommen, bei einer dreistündigen Kayak & Lilo Tour teilzunehmen. Da wir aber erneut keine Idee hatten, wo wir hinmussten, und auch die Beschilderung wieder eher semihilfreich war, fragten wir am Eingang des Nationalparks nach. Die Frau in der Rezeption schickte uns zum Restaurant, wo wir am Vortag bereits waren. „Aber da geht es doch gar nicht weiter“, war unsere Befürchtung, zumal wir auch ein bisschen spät dran waren. Dieses Mal war es aber der richtige Weg! 🙂
Am Meer angekommen, zogen wir uns unsere Wetsuits und Booties an – denn das Wasser hatte nur kühle 11 Grad. Da der Ozean sehr stürmisch war an diesem Morgen, mussten wir erst einen kleinen Weg durch den Wald hinter uns legen, bevor wir in die Kayaks einstiegen durften. Unsere Gruppe war glücklicherweise sehr klein und so nahm neben Leonie und mir nur noch ein weiteres Mädchen aus Holland teil, die wir bereits zwei Tage vorher schon kennengelernt hatten (und die mich mit dem Bungee Jump inspiriert hatte).
In unseren Kayaks ging es dann durch die wunderschönen Felsen des Nationalparks einen sehr stillen Bach entlang. Das Wasser war so klar und die Ruhe dort war himmlisch!
Nach gut 20 Minuten erreichten wir das Ende des mit Kayaks befahrbaren Wegs und wechselten auf die Luftmatratzen, um weiter in die Unendlichkeit des Wassers zu paddeln. Unser Ausflugsbegleiter forderte uns direkt mit einer kleinen Challenge hinaus – Leonie und ich schafften es sogar 15 Sekunden auf der Luftmatratze im Stehen zu balancieren (klingt easy, ist es aber gar nicht mal :P). Am Ende angekommen, durften wir ein bisschen im Wasser schwimmen und von den Klippen springen, bevor es wieder zurück ging. Für jeden, der einmal in der Nähe ist, kann ich diesen Ausflug wirklich nur empfehlen!

Am Nachmittag ging es dann weiter nach Jeffrey’s Bay – unserem letzten Stop. Gut 150km sollten es noch sein und unser Tank war noch zu einem Drittel voll. „Wenn wir an einer Tankstelle vorbeikommen, sollten wir lieber noch einmal nachtanken“, erkannte Leonie früh. Doch leider verpassten wir die erste Tankstelle und dann gab es bis kurz vor Jeffrey’s Bay keine mehr. Etwa 30km vor unserem Ziel leuchtete auf einmal die Kontrolllampe. „Shit“, dachte ich mir und wurde langsam panisch. Der Weg musste nun ausgerechnet auch noch sehr höhenintensiv sein, sodass ich mir für kurze Zeit schon Gedanken machte, wie wir am Besten an Benzin kommen, sollten wir irgendwo stehen bleiben. Auf den letzten Metern schafften wir es glücklicherweise noch zu einer Tankstelle – und so kamen wir ohne große Probleme am Nachmittag in Jeffrey’s Bay an.

„J Bay“, wie die meisten es nennen, habe ich mir immer ähnlich wie Muizenberg vorgestellt – ein kleines süßes Surferdörfchen mit netten Restaurants und Urlaubsatmosphäre. Leider wurden diese Erwartungen aber enttäuscht. Ich persönlich fand diesen Ort eher grau, und bis auf ein kleines „Surfer Village“ eher industriell angehaucht – der bedeckte Himmel tat sein Übriges dazu.
Trotzdem hatten wir zwei schöne letzte Tage. Am Mittwochabend gingen wir noch ins „Nina’s“, welches uns mehrfach empfohlen wurde. Erst skeptisch, weil es mal wieder eines der typischen südafrikanischen Restaurants war, die alle Arten von Speisen – von Pizza, über Indisch, über Burger, über selbstgemachtes Eis, über Thailändisch – anbot, wurden wir hier völlig überrascht. Das Essen war so gut, dass Leonie und ich uns direkt mal einen Salat sowie eine Pizza und zum Nachtisch einen Brownie und Eis teilten. Danach war kein Schritt mehr möglich – aber wir waren sehr glücklich 🙂
Die Nacht, die wir im African Ubuntu verbrachten, war leider eher miserabel, da weder Leonie noch ich wirklich ein Auge schließen konnten und uns am nächsten Morgen sehr matschig fühlten. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, nach dem kostenlosen Frühstück im Hostel ein bisschen J Bay zu erkunden und durch die vielen Surf Outlets dort vor Ort zu schlendern.
Am Nachmittag hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen, surfen zu gehen, da J Bay als einer DER Surfspot in Südafrika gehandelt wird. Allerdings ließen die zu hohen, sehr kräftigen Wellen an diesem Tag mein Vorhaben nicht zu und wirklich jeder riet mir davon ab, sodass wir uns entschieden, nur einmal Richtung Strand zu gehen und die Surfpros dort zu bestaunen. Die Wellen waren wirklich verhältnismäßig groß und vor allem unvorhersehbar, und es war ein unglaubliches Schauspiel, den einheimisches Surfern zuzusehen. Ein bisschen geknickt, dass ich nicht im Indischen Ozean surfen gehen kann, entschied ich mich kurzerhand zumindest kurz baden zu gehen und war danach auch viel glücklicher! 🙂

Am Abend, bevor es für mich mit dem Nachtbus zurück nach Kapstadt ging, statteten Leonie und ich dem Nina’s einen zweiten Besuch ab. Um 19:15 Uhr sollte ich an der Bushaltestelle sein, die natürlich erneut nirgendwo ausgeschildert war. Ein bisschen gestresst schafften wir es (als gut organisierte Deutsche :D) trotzdem pünktlich – nur ein Bus war nicht in Sicht. Um kurz nach halb 8 kam dann endlich ein Bus. Ich wollte gerade meine Sachen aus dem Auto auspacken, um zum Bus zu gehen, da fuhr er schon wieder weg. „Das kann doch nicht sein“, dachte ich mir panisch. Eine südafrikanische Familie im Auto daneben versuchte mich zu beruhigen, indem sie mir erklärten, dass der Bus nach Kapstadt noch kommen würde. So richtig trauen wollte ich diesem Glück aber nicht. Um kurz nach 8 kam dann doch glücklicherweise der Bus, und gegen 9 schafften wir es dann auch loszufahren. So viel zu 19:15 Uhr – südafrikanische Pünktlichkeit 🙂
Die Nacht im Bus war so lala, da es eisig kalt war (bei nur noch 10 Grad draußen musste unbedingt auch die Klimaanlage angeschaltet werden!). Alle Südafrikaner waren scheinbar gut vorbereitet und brachten sich eine Decke mit – ich natürlich nicht. So gab es nur 2,3 Stunden Schlaf und ich war froh, als wir Kapstadt am nächsten Morgen um 6 Uhr erreichten.

Dort holte mich glücklicherweise direkt Matt ab und wir fuhren, mit einem kurzen Zwischenstopp im Frühstückscafé Olympia (und dem besten Mandelcroissant ever!) in Kalk Bay, zurück nach Muizenberg. Den Tag verbrachten wir ausschließlich mit Surfen, Pool spielen und einem kurzen Mittagsschlaf, bevor es abends noch für ein letztes Mal zum Friday Night Market ging, wo ich eine letzte Falafelrolle genoss und den ca. 3783637 Brownie in Südafrika 🙂

Am Samstagmorgen machten wir uns nach einem Abschiedskaffee im Rollingwood auf dem Weg nach Kapstadt, wo wir zunächst noch einmal den Old Biscuit Mill Food Market besuchten. Dort gab es dann tatsächlich als krönenden Schluss den besten Brownie in meiner gesamten Südafrikazeit (ich sag euch, ich kann keine Brownies mehr sehen :D), und ich kaufte noch ein paar süße Souvenirs, bevor wir uns auf den Weg zur Long Street machten.

Die ganzen 6 Wochen war ich nicht einmal dort, und bereute dies auch am letzten Tag nicht wirklich. Kulinarisch hatte die bekannteste Straße Kapstadts zwar einiges zu bieten, schön finde ich sie allerdings nicht. Wir waren aber auch aus einem anderen Grund da.
Zum Abschied überlegte ich mir, ein Piercing stechen zu lassen – als Erinnerung an das Glück, welches Südafrika mir in den letzten Wochen bereitete. Auch Matt ließ sich spontan eins machen und so verbrachten wir die letzten Stunden gemeinsam im Piercingstudio in Kapstadt. Danach gab es noch ein letztes Mal Bunny Chow – ein typisches südafrikanisches Essen, bei dem Curry in einen ausgehöhlten Brotlaib gegossen wird – bevor Matt mich zum Flughafen fuhr. Perfektes Timing war es, denn ich musste gar nicht mehr lang warten, bevor mein Flieger zurück nach Deutschland startete. Und so schön die letzten Tage auch nochmal waren, so unglaublich war es für mich, dass diese unglaublichen sechs Wochen nun schon ein Ende haben sollten.
Bis ich alle Momente in Erinnerungskisten verpackt habe und realisiert habe, was für eine Traumzeit das war, wird es wohl noch ein paar Wochen dauern. Aber eins steht fest: Südafrika, ich komme wieder! ❤

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