GRIT + Selbstmitgefühl = Erfolg

Hallo ihr Lieben,

ich lese gerade ein unheimlich gutes Buch und möchte gern ein paar Erkenntnisse daraus (in Kombi mit einem Thema aus meinem Studium) vorstellen.
„GRIT – Why passion and resilience are the secrets to success“ heißt das Buch, das mir neulich direkt ins Auge gesprungen ist, als ich in einer Buchhandlung in Hamburg stand. Ich glaube es hat mich besonders deshalb so angesprochen, weil mein Studium gerade sehr, sehr anspruchsvoll ist und ich einen kleinen Mutmacher haben wollte.

In dem Buch geht es hauptsächlich darum, ob es eher Talent oder eher harte Arbeit ist, die zum Erfolg führt und was erfolgreiche Menschen gemeinsam haben.
„GRIT“ haben sie gemeinsam. Aber was heißt GRIT?

„It was this combination of passion and perseverance that made high achievers special“: Leidenschaft und Durchhaltevermögen sind die beiden Schlagwörter, aus denen sich GRIT zusammensetzt. Für etwas brennen und nicht aufgeben, egal, wie schwierig es gerade auch sein mag, egal wie lang der Weg auch scheinen mag.

Die gute Nachricht: du hast also selber in der Hand, wie gut du in etwas sein kannst. Die schlechte Nachricht: du musst was dafür tun.

Aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlecht? Wenn du etwas findest, was dein Herz brennen lässt, was dir Freude macht, dann ist es nur halb so schlimm, viel dafür zu tun. Natürlich gibt es Tage, an denen möchte man lieber mal faul sein und natürlich tun sich manchmal auch Momente auf, in denen es stockt, und du keinen Fortschritt mehr erkennst. Diese gilt es zu überwinden, und dann bist du letztlich schneller als deinem Ziel, als du es erwartet hast!

Um aber so viel Energie in etwas reinstecken zu können, müssen wir liebevoll und verständnisvoll mit uns selbst umgehen. Es hat sich gezeigt, dass Selbstmitgefühl ein ganz wichtiger Faktor ist, um langfristig seine Ziele zu erreichen und ein Leben nach seinen Wünschen zu erschaffen. Es gibt eben auch mal diese Wochen, in denen uns alles über den Kopf wächst, in denen wir kein Licht am Ende des Tunnels mehr sehen, in denen wir vielleicht sogar darüber nachdenken aufzugeben. Vielleicht sind es manchmal auch zu viele Dinge gleichzeitig, die uns beschäftigen, sodass wir nicht nur fokussiert und motiviert auf unser Ziel hinarbeiten können. In diesen Zeiten gilt es, besonders fürsorglich mit sich selbst umzugehen. Sich Auszeiten zu gönnen, in denen wir unsere Batterien aufladen. Uns nicht selbst Vorwürfe machen, sondern uns bewusst machen, dass wir unser Bestes geben. Am Ende wird sowieso alles gut!

Mir hilft es in solchen Phasen immer, viel ruhige Zeit für mich zu haben. Mir hilft meditieren. Mir hilft es, einen Brief an mich selbst zu schreiben, in denen ich mich selbst wie eine gute Freundin behandle und mir sage, dass Fehler oder Stockungen völlig okay sind. Außerdem hilft es mir, mich regelmäßig durch ein Mantra zu einer liebevollen Sichtweise zurückzuholen. Das kann ein passendes Zitat sein oder ein „Alles ist gut, denn ich gebe zu jedem Zeitpunkt mein Bestes“. Diese schreibe ich auf und hänge sie dorthin, wo ich sie oft sehe, oder ich stelle mir regelmäßige Erinnerungen in mein Handy ein, die mich an mein Mantra erinnern.

Wenn es mal nicht so gut läuft, dann ist es wichtig, uns zu fragen, warum und wie wir das schaffen, was wir wollen. Unsere Glaubenssätze in Frage stellen (diese, die uns sagen wir seien nicht gut genug oder wir würden das eh nicht schaffen), mit einem kleinen Schritt beginnen – das ist die halbe Miete.

Am Ende wird eh alles gut und dieses Gefühl von Glück, von Stolz, wenn wir eine schwierige Zeit gemeistert haben, wenn wir ein Ziel erreicht haben, wenn wir wieder persönlich gewachsen sind, das ist Gold wert.

Bleib dran und lass dich nicht entmutigen. Das bist du wert! ❤

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