Innere Ruhe in Zeiten von Corona

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Aktuell scheint es kein anderes Thema mehr zu geben und überall herrscht Panik. Das Corona-Virus scheint Wirtschaften, Institutionen und vor allem uns Menschen aufzufressen. Weil man in dieser Zeit so unglaublich überhäuft wird von angsterregenden Nachrichten, Angst – wenn nicht reflektiert – jedoch destruktiv wirkt, ist es umso wichtiger, den Fokus auf die mentale Gesundheit zu legen.
4 Tipps, die mir in Zeiten der Corona-Krise helfen:

1. Regelmäßig bewusste Auszeiten zur inneren Ruhe schaffen

Mehr denn je hilft mir im Moment meine morgendliche Meditation, den Fokus auf etwas Ruhiges, Positives zu richten, um dann im Verlauf des Tages gezielter agieren zu können. Dadurch schaffe ich es, nicht allzu reaktiv, gestresst auf die ganzen Nachrichten zu reagieren, sondern immer wieder den Fokus auf den Ruhepol in mir zu richten.

2. Mit Freunden, Familienmitgliedern, Bekannten verbinden

Soziale Kontakte sollen vermieden werden – das verstehe ich, und das macht in vielerlei Hinsicht auch Sinn, wenn es zum Beispiel um Großveranstaltungen geht. Jedoch halte ich nichts von absoluter sozialer Isolation. Zum einen kann man in diesen Zeiten gut von digitalen Möglichkeiten wie Videotelefonie oder auch  ganz gewöhnlichen Telefonaten profitieren, zum Anderen finde ich, dass ein Treffen mit nahestehenden Personen förderlich sein kann  – immerhin hilft uns dies, uns in dieser Zeit nicht allein zu fühlen und die positiven Emotionen aus der sozialen Verbindung mitzunehmen.

3. Self-Care zur Priorität machen

Wenn sämtliche Kulturmöglichkeiten genauso wie Schwimmhallen, Fitnessstudios, Tanzstudios oder Yogastudios präventiv schließen, kann schnell die Sorge aufkommen, dass der Ausgleich neben dem eher panischen Alltag fehlt. Nichtsdestotrotz finde ich es für mich wichtig, die Dinge, die mich entspannen & mir gut tun, weiterhin auszuüben. Wenn ich nicht zum Yogakurs gehen kann, versuche ich einmal mehr die Yogamatte zuhause auszurollen. Wenn ich nicht ins Theater, zum Basketball-Spiel oder anderen Veranstaltungen gehen kann, versuche ich die Zeit zum Lesen zu nutzen. Natürlich ist das nicht das gleiche, aber das muss es auch gar nicht sein – hauptsache es gibt in unserem Alltag weiterhin regelmäßige Zeiten zur Erholung.

4. Das Gute im Schlechten erkennen & Vorfreude schüren

Wenn ich so darüber nachdenke, was ich jetzt gerade vermisse, zeigt mir das gut, wie viele tolle Aktivitäten ich in meinem Alltag habe, die ich sonst vielleicht gar nicht so schätze. Ich finde es generell immer schön, in Zeiten, in denen man in gewisser Weise zum Einkehren, vielleicht durch Krankheit auch zur Isolation gezwungen ist, schöne Pläne zu schmieden für die Zeit danach. Ich glaube, dass uns das eine erhöhte Wertschätzung unseres „normalen“ Lebens schenkt. Wenn wir merken, wie sehr wir jemanden vermissen – wieso nicht einmal eine liebe Nachricht an diejenige Person schreiben? Wenn wir es schaffen, in dieser Zeit das Schöne zu erkennen, können wir aus dieser schwierigen Phase etwas ganz Wertvolles mitnehmen.

Grundsätzlich finde ich, dass alles förderlich ist, was uns hilft, mehr innere Ruhe zu schaffen. Nur dann können wir konstruktiv mit dieser ungewöhnlichen Zeit umgehen. Ich würde mich freuen, wenn auch ihr eure Resilienz-Aktivitäten, also das, was euch gerade gut tut, teilt! Was hilft euch in dieser Zeit?

Ich schicke euch Liebe,

eure Kira

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